Anwendung bei Marderverbiss im KFZ

Information:

Steinmarder sind Einzelgänger, nachtaktiv und leben territorial, d.h. jeder Marder lebt zeitlebens in einem eigenen Revier, das er gegen Artgenossen verteidigt. Besonders die männlichen Tiere markieren ihr Revier auch optisch, indem sie an geeigneten Stellen Kratz- und Bissspuren hinterlassen und so ihre Artgenossen informieren, dass dieses Revier bereits besetzt ist. Besonders intensiv wird in der Nähe von Territoriumsgrenzen markiert, um den Reviernachbarn über den Verlauf der Grenze zu informieren. Kunststoff- und Gummiteile sind gut geeignet zum Absetzen von Bissspuren.

Möglicherweise steht Ihr Auto an einer Stelle in dem Revier eines Steinmarders, die er markieren möchte. Eventuell parken Sie sogar an der Grenze zweier Rüdenreviere, dann können sich die beiden Rüden in Ihrem Auto wahre „Markierduelle“ liefern!

Das Kleinraubtier – hier insbesondere der Steinmarder ist in Europa für erhebliche Schäden verantwortlich. Die Versicherungsbranche schätzt das jährliche Schadensaufkommen in Deutschland allein bei KFZ- Schäden durch Marderverbiss auf 30 – 35 Mio. Euro.

Häufig betroffene Teile:

  • Zündkabel 
  • Kühlwasser- und Scheibenwaschwasser-Schläuche
  • Kunststoffschläuche
  • Faltenbälge an Antriebswellen und an der Lenkung
  • Stromleitungen bzw. deren Isolierung
  • Isoliermatten für die Geräusch- und Wärmedämmung 

Allein der ADAC erfasst jährlich ca. 17 000 KFZ- Schäden, die durch Marderverbiß verursacht werden.

Schäden durch Marderverbiss in Deutschland

Anwendung:

Sollte der Marder bereits im Motorraum gewesen sein empfiehlt es sich generell eine Motorwäsche zu machen.
Die Marderschutzvorrichtung kann dann mit dem anbeiliegendem Industrieklettband schnell und einfach im Motorraum fixiert werden. Zur Aktivierung einfach den Deckel abschrauben.

Achtung: nicht an heiß werdenden Motorteilen befestigen. Bei längeren Standzeiten in der Garage oder bei Motorwäsche den Deckel wieder aufschrauben.