Über Marder

So erkennen Sie den Marderbefall

Bevor Sie mit Maßnahmen zur Mardervertreibung beginnen, sollten Sie sich vergewissern ob es sich tatsächlich um einen Marder handelt. Sie können präventive Maßnahmen zur Marderabwehr ergreifen, indem Sie den Marder gar nicht erst in das Gebäude eindringen lassen. Haben Sie den Marder bereits im Haus oder im Dachstuhl sollten Sie aktive Maßnahmen zur Marderabwehr einleiten. Die nachfolgenden Hinweise sollen Ihnen als Orientierungshilfe zur Erkennung eines Steinmarders dienen.

Ein Steinmarder ist mit 40-50 cm Körperlänge etwa so lang wie eine Katze, jedoch schlanker und flacher und wiegt dabei ca. 1,5 kg. Das Fell des Steinmarders ist bräunlich – er besitzt eine  lange, struppige  Rute. Sein auffälligstes Merkmal ist der weiße Kehlfleck. Steinmarder verständigen sich untereinander durch Laute und Geruchssignale.

Marder anhand der Spuren erkennen

Marderpfoten haben in etwa die Größe von Katzenpfoten. Sie unterscheiden sich jedoch sehr deutlich darin, dass im Pfotenabdruck des Steinmarders 5 Zehen und Nägel zu erkennen sind. Wenn Sie nicht sicher sind, um was für ein Tier es sich handelt streuen Sie etwas Mehl oder sehr feinen Sand auf den Boden um die Spurenerkennung zu erleichtern. Diese Methode ist besonders hilfreich bei Mardern auf dem Dachboden, um anhand seiner Spuren das einstiegsloch zu lokalisieren.

Die Pfoten des MardersMarderspuren im Schnee

Marderspuren auf der WindschutzscheibeMarderspuren auf dem DachMarder im Dämmaterial

 

Marder am Kot erkennen

Der Marder hinterlässt wurstartigen Kot (Losung), der etwa 8–10 cm lang und 1–2 cm dick ist und in einer gedrehten Spitze endet. Oft ist er mit Beuteresten versetzt und besteht aus dicht zusammengedrehten Haaren, Federn oder Obstkernen. Anhand seiner Kotreste auf dem Dachboden, im Garten oder am Auto ist der Steinmarder relativ einfach zu identifizieren.

MarderkennungMarderkennung